Ski und Musik
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Dirigent 2023: Georg Köhler

Georg Köhler ist seit 2015 Leiter der Orchesterakademie Ski und Musik.

Georg Köhler ist international als Opern- Ballett- und Konzertdirigent tätig. Aktuelle Highlights sind unter anderem ein Debut beim Tonhalle Orchester Zürich als 3. Dirigent in Charles Ives' 4. Sinfonie neben Kent Nagano, sowie die Wiedereinladungen zum Thessaloniki State Symphony Orchestra für eine Konzertserie mit Holsts The Planets.
Darüberhinaus wird Köhler mehrfach ans Theater Basel zurückkehren, wo er Vorstellungen des Balletts Snow White dirigieren und als musikalischer Assistent die Produktion von Luigi Nonos Al gran sole carico d’amore begleiten wird.

Seit 2016 leitete Georg Köhler Wiederaufnahmen von Hänsel und Gretel am Theater Meiningen und I Pagliacci an der Oper Pilsen (CZ), dirigierte Vorstellungen von Madama Butterfly, La Traviata und Die Zauberflöte in Pilsen und Teplice (CZ) und Die Formel (UA, T. Rasch) am Konzert Theater Bern. Ebenda leitet er seit 2014 regelmäßig Familien- und Schulkonzerte, darunter Der Schellenursli (UA, N. F. Hoffmann) und zuletzt im Oktober 2018 Peter und der Wolf. Darüber hinaus dirigierte er 2012 Vorstellungen von The Turn of the Screw an der Stuttgarter Opernschule.

Musikalische Assistenzen führten Georg Köhler mehrfach zum Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen (JPON) und zur Jungen Deutschen Philharmonie deren Leitung er auch 2014 im Rahmen eines Education-Projekts im Stuttgarter Theaterhaus übernahm.

Die Teilnahme an Wettbewerben und Meisterkursen ermöglichten Köhler die Gelegenheit mit Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Musikkollegium Winterthur, dem Gstaad Festival Orchester und den Stuttgarter Philharmonikern zusammenzuarbeiten.

Georg Köhler studierte Dirigieren an den Musikhochschulen Stuttgart und Zürich, wo er seine Ausbildung in der Klasse von Prof. Johannes Schlaefli im Sommer 2017 "mit Auszeichnung" abschloss. Aktive Teilnahme an Meisterkurse bei renommierten Dirigenten wie David Zinman, Bernard Haitink, Jaap van Zweden und Esa-Pekka Salonen ergänzen seine Ausbildung.

2022: Jonas Ehrler

Im August 2021 war Jonas Ehrler Finalist des Herbert von Karajan Young Conductors Award 2021. Im Rahmen seines Award Concerts an den Salzburger Festspielen zeigte er ein energiegeladenes und lebendiges Dirigat mit der Camerata Salzburg.

1992 in Wettingen geboren, schloss Jonas Ehrler sein Dirigierstudium 2018 an der Zürcher Hochschule der Künste bei Johannes Schlaefli mit Auszeichnung ab und gewann direkt danach das Auswahlverfahren zum Assistenzdirigenten beim Orchestre National de Lille, dem Orchestre de Picardie sowie beim Orchestre National d’Île-de-France für die Saison 2018/19. Es folgten Debüts beim Orchestre Philharmonique Royal de Liège, dem Orchestre de Chambre de Genève und dem Ensemble Modern sowie die Teilnahme als Halbfinalist bei der 1. Siemens Hallé International Conductors Competition 2020. Während der Coronakrise wandte sich Jonas Ehrler dem lokalen Kulturschaffen zu und gründete die Neue Kurkapelle Baden – eine Wiederbelebung des traditionsreichen Kurorchesters in seiner Heimatstadt Baden (CH).

Gastdirigate führten Jonas Ehrler in der Vergangenheit zu Schulkonzerten mit dem Berner Symphonieorchester, zum St.-Christophorus-Kammerorchester Vilnius sowie zum Orchestre Quipasseparlà in Lausanne. Im Bereich der Oper dirigierte er bereits Werke wie La traviata und Eugen Onegin.

Von 2017 bis 2019 war Jonas Ehrler Stipendiat der Akademie Musiktheater heute der Deutsche Bank Stiftung; er wird unterstützt von der Willem-Mengelberg-Stiftung. Wertvolle Impulse erhielt er u. a. von Bernard Haitink, Esa-Pekka Salonen und Peter Eötvös.


2015, 2016, 2018 und 2019: Georg Köhler


2017: Harish Shankar

Für sein beachtliches Können und sein leidenschaftliches Musizieren geschätzt gilt der charismatische, in Malaysia geborene Dirigent Harish Shankar als einer der aufstrebenden Dirigenten seiner Generation. Als Preisträger des 6. Internationalen Jorma Panula Wettbewerbs erfreut er sich wachsender internationaler Präsenz. Zurzeit ist er Junior Fellow of Conducting an der Royal Northern College of Music, Manchester.

Im Laufe seiner bisherigen Karriere trat Harish Shankar mit der Jenaer Philharmonie, der Staatsphilharmonie Braunschweig, dem Orquesta Sinfónica de Trujillo, der Nordtschechischen Philharmonie, dem Sinfonieorchester Karlsbad, dem Vaasa Stadtorchester, dem Jyväskylä Sinfonieorchester, der Manchester Camerata und vielen anderen auf.
Er assistiert regelmäßig renommierten Dirigenten wie Sir Andrew Davis, Sir Mark Elder, Eckehard Stier, Juanjo Mena und Vasily Petrenko, u. a. beim Auckland Philharmonia Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic und dem BBC Philharmonic Orchestra.
Zu den Highlights dieser Saison zählt sein Debut mit dem Hallé Orchester Manchester, das von der Presse begeistert aufgenommen wurde. Interviews erschienen unter anderem im Classical Music Magazine und im BBC Radio 3.
Von 2013 - 2016 war er Chefdirigent des Harvestehuder Sinfonieorchester Hamburg.

Harish Shankar studierte zunächst Klavier bei Prof. Konstanze Eickhorst an der Musikhochschule Lübeck und anschließend Dirigieren bei Prof. Eiji Oue an der Musikhochschule Hannover. 2011 folgte er einer Einladung nach Peru, wo er als Chefdirigent des dortigen El-Sistema-Projekts fungierte. Diese Initiative bringt durch Musik Jugendliche verschiedener Gesellschaftsschichten zusammen. Während seiner Zeit in Peru dirigierte Harish eine Vielzahl klassischer und genreübergreifender Konzerte mit der Absicht, auf eine schnell wachsende Klassikszene im Lande einzugehen.
Zurück in Deutschland schloss er sein Studium an der renommierten Dirigierfakultät der Musikhochschule Weimar in der Klasse von Prof. Gunter Kahlert ab. Entscheidende künstlerische Impulse erhielt er in Manchester durch seinen Mentor Sir Mark Elder. Meisterkurse bei Parvo Järvi, Nicolás Pasquet, Leonid Grin und Mark Stringer runden seine Ausbildung ab.

Aktuell ist er Conductor in Residence des Malaysian Philharmonic Orchestra.


von 2003 bis 2014: Martin Lill

Der Dirigent Martin Lill, geboren in Hannover, studierte Germanistik, Geschichte und Schulmusik, bevor er das Dirigierstudium bei M. Brauß und E. Oue in Hannover aufnahm. Ergänzt wurde seine Ausbildung in Meisterkursen, u. a. bei G. A. Albrecht und Kurt Masur.

Erste dirigentische Gehversuche verbanden ihn mit dem Wolfenbütteler Sommerorchester von 2000 bis 2011. Seit 2003 ist er künstlerischer Leiter der Orchesterakademie Ski und Musik in Südtirol, wo er neben der Orchesterarbeit auch Dirigierkurse leitet. Ein Jahr später übernahm er die musikalische Leitung der Opernproduktion der Musikhochschule Hannover, mit der er in der Sendung "Junge Talente" im Radio Kultur des NDR vorgestellt wurde. Im Jahr 2007 wählte ihn das Junge Sinfonieorchester Hannover (JSO) zu seinem ständigen Dirigenten. Seit 2008 unternimmt er mit der Agentur China Concerts regelmäßig Tourneen nach China. Im selben Jahr wählte ihn das Deutschen Juristenorchester zu seinem musikalischen Leiter. Seit Dezember 2010 ist er Dirigent der Hannoverschen Orchestervereinigung (HOV).

Im Jahr 2011 erhält Martin Lill einen Lehrauftrag für das Fach Orchesterleitung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Außerdem ist er Lehrer für Gehörbildung und Musiktheorie an der Musikschule Hildesheim.